Im Gespräch

mit Mitarbeitern von Seipp Wohnen über den betrieblichen Umweltschutz.



Heike Ladendorf

Vorsitzende des betrieblichen Umweltteams

Seipp News:
Wie dürfen wir uns betrieblichen Umweltschutz bei Seipp Wohnen vorstellen und was ist Ihre Aufgabe?

Heike Ladendorf:
Seipp Wohnen betreibt seit 21 Jahren ein betriebliches Umweltmanagement-System. 1998 wurden wir als erstes mittelständisches Einzelhandelsunternehmen in Europa validiert. Im vergangenen Jahr haben wir die Revalidierung nach EMAS III* bestanden – wir sind übrigens das einzige Möbelhaus in Deutschland. In der vergangenen Woche durften wir die fünfte Valicierungsurkunde entgegen nehmen.

Ich bin verantwortlich für die Pflege und Aktualisierung des Handbuches, also auch für die Dokumentation. Außerdem muss ich auf dem Laufenden über die aktuellen Anforderungen sein. Dazu gehören zum Beispiel Neuerungen im Umweltrecht, Energie, Abfallwirtschaft, der Bereich Arbeitssicherheit und die entsprechende Kommunikation. In unserem achtköpfigen Umweltteam engagieren sich Mitarbeiter aus allen Bereichen, gemeinsam erörtern wir die aktuellen Themen und deren Umsetzung. Unsere Mitglieder sind dafür verantwortlich, ihre Abteilungen entsprechend einzubinden. So hat das Managementsystem den Betrieb in allen Abteilungen durchdrungen. Viele Mitarbeiter fühlen sich mitverantwortlich, das ist sehr erfreulich.

* EMAS = Eco Management and Audit Scheme

 

Dennis Indlekofer

Maria Burger

Auszubildende

Seipp News:
Wie werden die Auszubildenden bei Seipp in die Umweltarbeit eingebunden?

Maria Burger:
Die Auszubildenden erhalten einmal im Jahr eine EMAS-Schulung. Das Handbuch wird erklärt und alle wichtigen Schritte, die für den Umweltschutz unternommen werden. Wir nehmen auch an Sicherheitsrundgängen im Haus teil. Die jährliche Sicherheitsschulung ist für alle Mitarbeiter Pflicht. Während meiner Ausbildung habe ich auch schon Daten für die Umweltbilanz vorbereitet.

 

Rebekka von Haaren

Martin Wassmer

Ausstellung und Werkstatt

Seipp News:
Worauf müssen Sie im Tagesgeschäft besonders achten?

Martin Wassmer:
In meiner täglichen Arbeit gehe ich häufig mit Gefahrstoffen um. In der Werkstatt haben wir geerdete, abschließbare Schränke, in denen all diese Stoffe gelagert werden. Die Mitarbeiter, die damit umgehen, sind natürlich geschult, was sie beim Umgang mit Lacken, beim Sägen und Schleifen beachten müssen. In unserem Betrieb wird sehr darauf geachtet, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Das gibt mir ein gutes Gefühl bei der Arbeit. Ich bin auch für den Aufbau der Ausstellungsware im Einrichtungshaus zuständig. Es ist eine Freude, hochwertige Ware zu montieren, umso mehr, wenn ich weiß, dass das Möbelstück von unserem Umweltteam empfohlen wird.

 

Ulrich Pfeifer

Cornelia Prescher

Reinigungsteam

Seipp News:
Ist das Reinigungsteam auch in den betrieblichen Umweltschutz eingebunden?

Cornelia Prescher:
Wir erhalten genau wie alle anderen Sicherheitsschulungen und Informationen zum Umweltschutz. Wir hantieren viel mit Reinigungsmitteln, zum Teil sind das Gefahrstoffe. Es gibt eine Liste, in der alle Stoffe, mit denen wir umgehen, aufgeführt sind. Wir überprüfen einmal im Jahr, ob wir alle aufgeführten Mittel noch verwenden. Bevor wir uns für ein neues Mittel entscheiden, wird ein Sicherheitsdatenblatt angefordert. Die Gefahrstoffe bei den Reinigungsmitteln sind eher gering, nicht zuletzt, weil wir immer schauen, ob es ein gleichwertiges Mittel ohne Schadstoffe gibt.

 

Volker Seipp

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